Ein kleiner Einblick der Zucht

 

Es gibt kaum ein Thema das den Hundehalter mehr beschäftigt, als die Ernährung seines Hundes. Hier gehen die Meinungen auseinander und es wird eine wahre Philosophie betrieben. Hier ein paar wichtige Fakten!

 

Die Ernährung des Hundes, steht mit seiner Gesundheit in Verbindung, viele Hunde leiden heute ernährungsbedingt an Krankheiten. Futtermittelallergien treten immer häufiger auf, durch künstliche Stoffe in Fertigfuttermitteln und der Qualität der einzelnen Zutaten.

 

Nähstoffüberschuss wie auch Nährstoffunterversorgung bringen große Probleme mit, vor allen bei der Aufzucht der Welpen und Junghunde. Gelenkerkrankungen Erkrankungen des Bewegungsapparates, gerade bei den großen Rassen wie auch dem Cane Corso. Hunde sind im Gegensatz zu Katzen z. B. Omnivoren. 

 

Er kann Körner z. B nicht zermahlen und daher auch nicht aufschliessen, ebenso fehlen ihm im Speichel Enzyme die ihm helfen Nahrung aufzuspalten Der Speichel eines Hundes ist dazu ausgelegt die Nahrung zu verflüssigen, um sie besser herunterschlucken zu können.

 

Eine getreidereiche Mahlzeit liegt dem Hund sehr lange im Verdauungstrakt, dort werden zu wenig Verdauungssäfte gebildet, es kommt zu Gärungen und Durchfällen. Ebenso ist es mit Gemüse und Obst, da müssen wir, bzw. die Futtermittelindustrie dem Hund helfen, indem es so klein als möglich püriert ist.

 

Der Hund braucht also wie alle Omnivoren Fleisch, als Hauptnahrungsmittel. Im Fleisch findet der Hund die Nährstoffe die er für ein gesundes Leben benötigt. Fleisch, Knochen, Sehnen, Knorpel, Innereien, Pansen, Blättermagen (Mageninhalt, Gemüse und Obst) und Fell, das wäre ein Beutetier eines Karnivoren. Ob nun Trockenfutter, B.A.R.F (Biologisch Artgerechte Rohfütterung) etc., ausgewogen muss es sein, mit allen wichtigen Bestandteilen der Ernährung des Hundes. Dies wird auch im Tierschutzgesetz geschrieben!

 

§ 2 Tierschutzgesetz

 

Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,

 

1.muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,

 

2.darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,

 

3.muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

 

Leider bietet unsere Futtermittelindustrie uns einen Dschungel an Trockenfutter, Dosen etc. an. Daher ist es wichtig, immer an das eine zu denken Hunde sind Omnivoren allein dadurch fallen schon eine riesige Menge an Fertiguttermittel raus. Wendet euch an euren Züchter, er wird viele nützliche Infos geben können, über die Aufzucht des Welpen und Junghundes, des erwachsenen Hundes wie auch des alten oder kranken Hundes oder sogar der trächtigen bzw. laktierenden Hündin, alle haben unterschiedliche Bedürfnisse.

 

Ebenso gibt es Ernährungsberater für Hunde, sowie auch Tierärzte die nicht auf das Boot des schnellen Verkauf eines Futtermittel aus sind, und beratend zur Seite stehen.

geschrieben von Bianca Boemanns-Siepmann (La Nostra Passione)